Selbst-Euthanasie in Eigenregie?

Rotten wir uns aus?

Fern von allen Verschwörungstheorien, allen Restriktionen, die uns durch das Regime des Corona Virus aufgezwungen sind, sind wir dabei, den letzten Halt auf dem Stuhl zu verlieren. Den Stuhl auf den wir uns gestellt haben, einen Strick um den Hals, geflochten aus Geld. Der Ast, gewachsen aus Gier, an dem das Seil befestigt ist, zeigt sich ausgesprochen stabil. Wir aber sind, (ein wenig Zeitlupe) bereits im Fallen.

Rotten wir uns aus?

Blind und stumm wie die toten Fische

Vielleicht trifft die Beschreibung eines Kleinkindes, dass die Flasche mit dem Haarfärbemittel der Mutter ausgeschüttet hat und nun hilflos röchelnd in der Lache liegt, die Gase einatmet, die Situation besser? Nein. Wir wissen was wir tun? Keineswegs. Denn, auch wenn seit Jahrzehnten prognostiziert und in unzählbaren Studien dargelegt wird, dass die Natur irreparablen Schaden nimmt, durch die Art und Weise wie wir, gleich einem Parasiten, mit ihr umgehen, dass wir (ein anderes Bild) an dem Ast sägen, auf dem wir sitzen, das monetäre System hält uns blind und stumm.

Abgestumpft im Konsum

Warum? Wie können wir stillhalten, angesichts dieser offensichtlichen Zerstörung dessen, was uns lieb ist? Der Zerstörung der Mutter Erde. Sind wir derartig abgestumpft, in unserem Konsum? Hier treffen wir – semantisch ganz zufällig – den Knackpunkt der Angelegenheit. UNSER Konsum. Und hören Sie mal. Wer ist bitteschön so blöd und protestiert gegen sich selbst? Dann müsste man ja zugeben, dass man ein Ferkel ist.

Sind wir nicht Lebenswert?

Doch Sie haben natürlich vollkommen Recht. Die Sache ist viel zu weit fortgeschritten, als dass wir uns einzeln dafür verantwortlich fühlen könnten. Euthanasie – das meint das Auslöschen von nicht des Lebens werten. Haben wir irgendeine Berechtigung, sind wir des Lebens auf diesem Planeten wert? Dies ist nach wie vor ein vollkommenes System, das seit 4,5 Milliarden in Perfektion funktioniert, sich regeneriert, sich wandelt. Wir, eigentlich funktionierender und geliebter Bestandteil dieses Systems, haben uns zum Bösen gewandelt. Auf der Erdenuhr in Sekunden.

Voll zynischer Hoffnung

Doch auch wenn wir die Erde nahezu zum Kollaps gebracht zu haben – sehen Sie sich die Dimensionen an! Wie oft, in der Karriere der Erde, glauben Sie, wurde sie schon vor ähnlich dimensionierte Aufgaben gestellt? So sind diese Zeilen voll Hoffnung. Für die Erde. Ohne Parasitenbefall. Für ein Wunder, das die Blutsauger am Leib Erde in friedliche, in Symbiose lebende Geschöpfe wandelt.

Sie nicken

Sie lesen diese Zeilen. Nicken vielleicht. Schlimm, schlimm. In Ihrem Hinterkopf aber haben Sie: “Es ist doch eigentlich alles in Ordnung. Mir geht’s gut. Ich bin nicht wirklich betroffen.”
Wir haben vorhin ein wenig über die Zeit philosophiert. Nun, teilen wir die Sekunden der Existenz des menschlichen Bakteriums auf der Erde nochmals in Bruchteile, so können wir das Ende nicht nur absehen, sondern sich abspielen sehen. Jetzt. Wir sind Live dabei.

Sie lassen uns nicht das Ganze schauen

Ein kleines Panorama gefällig? Eine Panoramaaufnahme ist in der Fotografie ein aus vielen Bildern zusammengesetztes Endbild. Leider sitzen wir alle in unserem ganz eigenen Suppentopf, der Rand ist zu hoch und wir haben nicht jeder das geeignete Kletterwerkzeug. Und man möchte auch nicht, dass wir welches haben. So können wir das Bild nur ahnen. Doch was an Informationen da ist, gibt sich wahrhaftig schon schauerlich genug.

Artensterben

Eine Erhebung des WWF ergab einen Rückgang der Bestände an Amphibien, Fischen, Säugetieren, Reptilien und Vögeln um ca. 70 Prozent. Dies wurde gemessen für den Zeitraum von 1970 und 2016. Die Rote Liste zählt weitere 30 Prozent aller noch existierenden Pflanzen- und Tierarten. Ursachen sind ausgesprochen vielschichtig. Es werden genannt die Klimakrise, auch die Wilderei, selbstverständlich eine verachtenswerte Überfischung der Meere, der Zerstörung natürlicher Habitate, des Lebensraumes durch industrialisierte Agragwirtschaft.

Der WWF-Vorstand Eberhard Brandes erklärt:

„Die Klimakrise, Zerstörung von Lebensraum, Überfischung der Meere und Wilderei: Der Mensch verursacht gerade das größte Artensterben seit dem Ende der Dinosaurierzeit“, ist die Erde krank, werden es auch die Menschen.“

Josef Settele, ein deutscher Biologe, Wissenschaftler und Professor am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ und Lepidopterologe in Hagen:

Was die Menschheit seit Beginn des Industriezeitalters der Natur zumutet, führt zu dem Dilemma, das ich die „Triple-Krise“ nenne. Es handelt sich um ein fatales Zusammenspiel aus Klimawandel, Artensterben und Zoonosen, also Infektionskrankheiten, die von Tier zu Mensch (und umgekehrt) übertragen werden und Pandemien auslösen können. Zu den oft tödlichen Krankheiten, die durch Zoonosen entstanden sind, gehören Malaria, Aids, Ebola, MERS und SARS (Covid) und diverse Formen der Grippe”

Und fügt kopfschüttelnd hinzu:

Und glauben Sie mir: Das Coronavirus, das die Krankheit Covid-19 ausgelöst hat, ist harmlos gegen das, was da noch im Dschungel auf uns wartet.”

Das Auftauen der Permafrostböden

Viren und Bakterien in Permafrostböden

Eine ganze Schar von kleinen Bestien aus dem Eis. Das könnte der Titel eines SF-Trash Films aus den 70zigern sein. Die Welt, der Planet weist auf seiner Oberfläche, die einst ja einmal komplett gefroren war, immer noch etliche Stellen auf, an denen der Boden mehr oder weniger komplett durchgefrorene Schichten aufweist. Das ist logischerweise oft in größeren Höhen der Fall, doch können sich Permafrostböden unter günstigen Bedingungen auch auf Höhen von bis zu etwa 1000 Meter erhalten.

Auch Viren aus der Neuzeit

Diese Schichten sind also eine Art Tiefkühlschrank. Hier schlafen bei idealen Konservierungsbedingungen – geringe Temperaturen und nahezu kein Sauerstoff – Millionen von Jahre alte Viren und Bakterien. Doch auch an der Oberfläche lauern Gefahren. So wurde in einem Massengrab die Leiche einer Frau, einer Inuit, die dort im Frostboden lag, als infiziert mit der spanischen Grippe erkannt. Ein aufgetautes Rentier verursachte eine Milzbrandseuche (Antrax) in Sibirien.

Dance with the trees!

81 Prozent der Permafrostböden schmelzen

Der Weltklimarat IPCC misst in den Permafrostregionen über die vergangenen 4 Jahrzehnte Temperaturhöchstwerte. Die Permafrostböden schmelzen – Schicht für Schicht. Die Vorhersage des Instituts: Die oberflächennahen Permafrostböden werden in den nächsten Jahrzehnten um bis zu 81 Prozent reduziert werden. Eine besondere Gefahr sehen die Wissenschaftler in einer Verbindung des Erbgutes von alten und neuen Viren- und Bakterienstämmen.

Methan entweicht in die Atmosphäre

Eine weitere Gefahr, die von den auftauenden Permafrostböden ausgeht, ist das dort gelagerte Methan, das sich als äußerst schädlich für unsere Atmosphäre zeigt, es ist ein starkes Treibhausgas. Es liegt, im Permafrost, auch in Blasen, die sich bilden, gelagert. Die weltweite Schmelze von Gletschern und Permafrostböden erhöht zudem die Temperatur der Ozeane und senkt den Salzgehalt der Meere.

Mikroplastik

Polyethylen, Polypropylen, Polyethylenterephthalat oder Polyamid, das sind die Stoffe die entstehen, wenn das Plastik zerfällt. Mehr als 30 Jahre benötigt beispielsweise aktuell eine durchschnittliche Gesichtsmaske, bevor sie langsam zu Nanopartikelsuppe wird. Jedes Jahr werden etwa 16 Millionen Tonnen neuer Plastikmüll produziert, der Eintrag in die Meere beträgt angeblich 250 Kilogramm pro Sekunde. Durch die Maskenhysterie vervielfacht sich der Eintrag. Der Müll wird von Industrie und Haushalten eingetragen. Das Konsumverhalten der Menschen, bedingt durch den Konsumterror, der Medienmanipulation durch die Industriekonzerne im neokapitalistischen System, die Gier der Maskenhersteller, sind Ursache für den unkontrollierten Giftfluss.“

Mehr Plastik als Plankton in den Ozeanen

Gerade vor etlichen Monaten haben wir eine Grenze überschritten, was das Nanoplastik angeht. Die Konzentration von Plastikpartikeln hat die 50 Prozenthürde überschritten. Es gibt also jetzt mehr kleinste Plastikschwebstoffe im Meereswasser, als es natürliches vorkommendes Plankton, Krill, Kleinstlebewesen etc. geben würde. Plankton, alles was er enthält, mehr oder weniger die Ursuppe allen Lebens, ganz am Beginn jeder Nahrungskette, macht mehr als ein Drittel des Lebens auf unserem Planeten aus.

Nanoplastik ist überall

Mehr noch finden sich diese Mikro- und Nanoplastikpartikel ja nicht nur im Meerwasser. Sie verteilen sich in wunderbarer Ausgewogenheit auf alles, was wir sind. Wir finden Sie in Nahrung, Trinkwasser, die Hälfte des Sandes der Strände weltweit besteht nicht mehr aus Sandkörnern, sondern vielmehr aus winzigen Plastikkügelchen – natürlich ist das Plastik auch im Menschen nachweisbar.

Forschung bestätigt jetzt: Nanoplastik dringt in Zellen ein

Schon lange wissen wir, fanden wir es von der Forschung bestätigt, dass sich Plastikpartikeln im menschlichen und tierischen Fettgewebe ablagern. Gerade fanden Wissenschaftler der deutschen Universität Bayreuth heraus, dass es auch in die Zellen von Säugetieren eingeht. Auf den Oberflächen der Mikro- und Nano Plastikpartikeln reichern sich, nach Studien eines interdisziplinären Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Laforsch (Tierökologie) und Prof. Dr. Holger Kress (Biologische Physik) auch (neben Giftstoffpartikeln, für die die Plastikpartikel Magenten sind) auch Biomoleküle an.

Biomoleküle auf Mikroplastik

Die Forscher wählten für die Studie Mikroplastik-Partikel mit einem Durchmesser von etwa drei Mikrometern. Das ist die Durchschnittsgröße der Mikropartikel, die wir auch überall in der Umwelt finden.
„Spektroskopische Untersuchungen deuten darauf hin, dass es sich bei den Biomolekülen um Kohlenhydrate,Aminosäuren, Nukleinsäuren und Proteine handelt. Wir sprechen hierbei von einer ‚Eco-Corona‘, die sich auf den Mikroplastik-Teilchen in einer natürlichen Umwelt bildet“
sagt Doktorandin Anja Ramsperger M.Sc.

Mit dieser Schicht aus Biomolekülen nun gelangen die Plastikpartikel, ganz richtig beschrieben als „Trojanisches Pferd“ in die Zellen ein.

Die Fluoreszenz-Markierung der Aktinfilamente hat es uns ermöglicht, genau zu erkennen, welche Partikel von den Zellen aufgenommen wurden. Aufgrund spektroskopischer Verfahren konnten wir sicher sein, dass es sich bei diesen Teilchen tatsächlich um Mikroplastik – genauer gesagt: um Polystyrol-Partikel – handelte und nicht etwa um zufällige Verunreinigungen“,

so Prof. Dr. Holger Kress. Er ist Professor für Biologische Physik an der Universität Bayreuth.

Zerstörung des planetaren Ökosystems

Alles gehört zusammen

Durch großflächige Abholzung von Regenwäldern, der Zerstörung natürlicher Habitate durch industrialisierte Agrarmethodik wird nicht nur das Artenstreben angeschoben und zu neuen Gipfeln getrieben. Das eng in all seinen Spielarten verknüpfte, vollkommen zusammenhängende Ökosystem des Globus ist an seine Grenzen gelangt. In 150 Jahren hat es das menschliche Genie geschafft, die Erde grundsätzlich zu veröden.

Das Anthropozän

Stolz (ist es wahrhaftig Stolz?) nennen die Gelehrten dies das Anthropozän. Was ist dieses Zeitalter? Grob gesehen heißt es Verlust von Biodiversität, drastische Dezimierung von Stickstoff und Phosphor, Knappheit von Süßwasser, eine heftige Überkonzentration des atmosphärischen Kohlendioxids, eine defekte Ozonschicht, die Versauerung des Ozeans. Schon 2009 formulierten Johan Röckström und sein Team „Planetare Grenzen“. Die wurden noch einmal überarbeitet von 2015 von den Mitgliedern des Stockholm Resilience Centre unter Will Steffens.


Neun planetare Grenzen

1. Klimawandel
2. Veränderung der Biosphärenintegrität (Verlust der Artenvielfalt und Aussterben der Arten)
3. Stratosphärischer Ozonabbau
4. Ozeansäurebildung
5. Biogeochemische Strömungen (Phosphor- und Stickstoffkreisläufe)
6. Änderung der Landnutzung (z. B. Entwaldung)
7. Frischwassernutzung
8. Atmosphärische Aerosolzusammensetzung (mikroskopische Partikel in der Atmosphäre, die Einfluss auf das Klima und lebende Organismen ausüben)
9. Einführung neuer Gebilde (z. B. organische Schadstoffe, radioaktive Stoffe, Nanomaterialien und Mikrokunststoffe).

Das Überschreiten einer Grenze steigert das Risiko, dass menschliche Aktivitäten das Erdsystem unachtsam in ein signifikant weniger gastfreundliches Stadium treiben könnten. Dies wäre seinerseits der Bemühungen, Armut zu verringern, hinderlich und würde ebenso in einen Rückgang menschlichen Wohlbefindens in vielen Ländern der Welt – inkl. der wohlhabenden Länder – münden“

postuliert Professor Will Steffen. Der Wissenschaftler spricht weiter von einer „irreversiblen und plötzlichen Umweltveränderung“, davon, dass deren Konsequenzen für die Menschheit furchtbar seien: So schätzt man, dass bis zum Jahre 2050 mehr als eine halbe Milliarde Menschen Knappheit an Wasser erfahren werden. Ein gigantisches Konfliktpotential.

Giftige Chemie in Agrarwirtschaft und Alltag

Pestizide – die Reichmacher

Pestizide, wie wir Sie gehäuft in der Nahrungskette, in unserer unmittelbaren Umwelt finden, sind aufgrund ihrer sehr gemächlichen, in der Zeit quasi versetzten Wirkung von allergrößter Gefahr. So ist in vielen Studien bewiesen, dass sie zur Entstehung von Krebs beitragen, sie lösen heftige Allergien aus, schaden dem Immunsystem beträchtlich, sind in der Lage, die Zellteilung negativ zu beeinträchtigen, verändern das Erbgut.

Hormonelle Gifte

Hier kommen auch die hormonellen Giftstoffe erschwerend zur Performance. Bisphenole, Weichmacher, die uns überall im täglichen Leben umgeben. In einer Auflistung der Europäischen Union finden sich 50 Wirkstoffe, die nachweislich absolut negativen Einfluss auf das Hormonsystem des Menschen haben, bei Männern die Spermienanzahl drastisch reduzieren, die Qualität des Spermienmaterials furchterregend verschlechtern.

Gefahr für Ungeborenes

Das amerikanische „National Institute of Environmental Health Sciences“ untersuchte den Urin von Männern, stellte eine besorgniserregend hohe Konzentration von Metolachlor, Alachlor sowie Diazinon2 und 4-D Atrazin fest. Gerade für Ungeborene ist das extrem gefährlich. Denn bei der Entwicklung des Lebens wird mit so geringen Konzertrationen an Hormonen gearbeitet, dass jede kleinste Störung Fehler – z. B. bei der Festlegung des Geschlechts, generieren kann. Für diese „modernen“ Pestizide gibt es keine Langzeitstudien.

Pestizide wohin man sieht

Die Gefahren durch Chemikalien – die nicht mehr nur Gefahr darstellen, denen wir täglich ausgesetzt sind – ziehen sich durch unseren Alltag. Da sind die Pestizide im Bereich des Wohnens, ob Möbel oder Bezüge, Textilien ganz generell. So wirken z.B. die im Urin von schwangeren Frauen nachgewiesenen Pyrethroide und Chlorpyrifos negativ auf das Nervensystem von Föten. Vielerlei chemische Rückstände aus der Produktion finden sich in fabrikneuer Wäsche, dringen auch über die Haut in den Körper. Immer häufiger finden sich in den letzten Monaten Lebensmittelrückrufe in den Schlagzeilen. Auch hier sind zumeist Pestizide die Ursache.

Verbotene Gifte in Entwicklungsländern

Dass in der modernen Landwirtschaft Pestizide nahezu unerlässlich und – äußerst gewinnbringend sind – darüber brauchen wir nicht zu referieren. Der Schaden, der dadurch angerichtet wird, spiegelt sich in den oben genannten Beispielen wieder. Gerade in Entwicklungsländern, wo hier längst verbotene Insektizide und Gifte noch erlaubt sind, die Benutzer ungebildet, hat das katastrophale Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit.

Giftmüll in unübersehbaren Mengen

Schließlich häuft sich, ebenso wie Plastikmüll, auch Giftmüll an. Wesentlich mehr als eine halbe Milliarde an Tonnen hochgiftiger Konzentrate wartet auf Entsorgung – und das ist nur die Spitze eine unbekannt großen Eisberges. So warten auf dem Planeten Permethrin, viele synthetische Pyrethroide, Cyfluthrin, Allethrin, Bromophos, Carbamate, Carbaryl, Malathion, Propoxur, Carbofuran, Unmengen an Chlorkohlenwasserstoffen, Lindan, DDT, Parathion, viele Phosphorsäureester. Dieldrin, Heptachlor, Simazin, TPT (Tri-Phenyl-Zinn), Brestan, Vinclozolin, Phenoxyessigsäuren, z.B. 2,4-D und 2,4,5-TMCPA sowie Mecoprop und Paraquat. Um nur einmal die wichtigsten von ihnen zu nennen.

Fracking

Fracking, das Aufblähen der Erdschichten mit Chemikalien, um gebundene Öle zu lösen – wohl das mit perfideste Verfahren, Mutter Erde zu schänden. Hier scheint die Gier, der unbedingte Wille, koste es was es wolle, monetären oder wie auch immer gearteten Reichtum zu ergattern, besonders heftig durch. So zum Beispiel der Einsatz von

Tetramethylammoniumchlorid, ein Stoff der nach dem Sicherheitsdatenblatt nicht in die Umwelt gelangen darf. 19.000 Tonnen bei jedem Frackingvorgang.

Octylphenol ein Phenolharz. Stark Wassertoxisch, persistent.

Biozide aus der Gruppe der Isothiazolinone sie zählen zur höchstmöglichen Wassergefährdungsklasse, sind somit extrem wassergefährdend.

Ein Bruchstück des Ganzen

So haben wir nun, aus der Vielzahl der Puzzlestücken, die wiederum fragmentiert sind, etliche herausgegriffen, die gerade besonders opportun wirken. Wir können nicht näher eingehen auf die Abholzung des Regenwaldes in Brasilien, das Vogelsterben in Europa, das Bienensterben, das Insektensterben, die zusätzliche Belastung der Meere durch Plastikmasken oder die zunehmende Ausbreitung von Wüsten, das Wasserproblem.

Fazit

Fazit ist, dass es kein Fazit geben darf. Wir dürfen nicht länger still halten. Wir dürfen weder unsere Augen noch Ohren schließen, müssen es herausrufen, deutlich. Die Finger dürfen nicht mehr still stehen, über den Tastaturen, die Straßen müssen gefüllt sein mit Menschen, die für ein Miteinander von Mensch und Mutter Erde stehen, nicht dem Parasitentum verfallen sind. Steht endlich auf! Denkt nach! Hört! Informiert euch!

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