Ein neues Babel?

Babel

Notwendige Schablonisierung?

Eine der Grundlagen des dualistischen Denkens und seiner Spiegelungen in dieser Welt ist sicherlich die Sprache, die Definition von Begriffen. Will meinen, etlichen Begrifflichkeiten sind schlicht und einfach feststehende, generelle Bedeutungen zugeordnet, die es der breiten Masse erst möglich machen, sich ihr Bild der Dinge zu zeichnen. Aus diesem Bild entsteht dann das, was man als „Krieg“ oder “Revolution“, „Wirtschaftswunder“ „Wirtschaftskrise“ „Diktatur“ oder zum Beispiel auch „Wohlstand“ nennt.


Natürliche Evolution der Sprache?

Natürlich – das ist der Lauf der Dinge – wandeln sich die Bedeutungen der Wörter im Dahingleiten der Zeit. Was vor etlichen Jahrzehnten einmal – nur als Beispiel – für den Begriff „Reich“ stand, (um materiellen Sinn) ist heute schon nicht mehr so zutreffend. Doch ist dies ein sanfter Wandel der Bedeutung, der mehr zur Glättung und Beruhigung der Sprachwelt beiträgt, als er zerstören würde. Unsere, aus all den sich langsam wandelnden Bedeutungsfragmenten zusammengebastelte Sicht der Dinge, wird dadurch nicht in einer Weise verändert, die Aufsehen erregen würde.


Verständnisbild der Menschheit?

Der denkende Mensch, der diese Konstellation von Sprache und Selbstbildnis der gesellschaftlichen Tendenzen, die sich, allgemeingültig, dann auch in dem niederschlagen, was gemeinhin „Politik“ genannt wird, der Machthaber, der diese Verbindung erkennt, hält einen Schlüssel zum Lebensbild der Menschheit in der Hand. Das Verhältnis von definierten Begrifflichkeiten und erlebtem Gesellschaftsbild schien lange Zeit nur bedingt manipulierbar. Das Aufkommen des Buchdrucks, der Medien, zementierte (anfangs) diese Bedeutungshoheit gewisser Wörter noch, eklatante Bedeutungswandelungen waren Seltenheit.

Sprache der Politiker?

Die Waffen der Macht sind bis dahin klar Wörter, Schlagwörter. Man benutzt bestehende Denkschablonen, bringt sie in Zusammenhänge, verdreht sie vielleicht noch – biegt sie zurecht. Doch in letzter Bedeutung tat die Politik, die Machthabe, immer einen Kniefall vor dem, was feststehende Definitionen von Wertigkeiten darstellten. Die Arroganz besaß – so schien es, gewisse Grenzen.

Bis dahin recht eindeutig

Eine relativ klare Struktur der Gesellschaft: Hier ist das kontroverse Bild, das sich das Volk von seiner Situation zeichnet (unter Zuhilfenahme feststehender Denkschemata, Definitionen, mithilfe von Lehrsätzen und Urteilen, fixierten Einordnungen) dort ist das, was die Macht aus diesen Bildern in ihrem Sinn formen möchte. Bis dahin noch alles reichlich eindeutig. Rechts, Links. Braun, Rot. Verrückt, Träumer.


Gespräche und Diskussionen möglich?

Es herrscht also ein gewisser Konsens. Das macht Diskussionen möglich, die Ergebnisse zeitigen, das ist immer noch eine Atmosphäre, in der „vernünftige“ Gespräche, Vereinbarungen, möglich sind. Es ist möglich, Informationen auszutauschen – denn es herrscht ein allgemeingültiger Konsens über bestimmte Basiswahrheiten. Das meint auch, dass gewisse Postionen der Dinge „in relativer Wahrheit“ erkannt werden. So die Tendenz des Kapitalismus, sich selbst zu zerstören.


Auflösung rudimentärer Denkkonstruktionen?

Es ist nun die Frage, wer zuerst da war – die Henne oder das Ei. Denn wer kann sagen, ob die Auflösung der Definitionen, der Begrifflichkeiten, der rudimentären gesellschaftlichen Denkkonstruktionen, die wir in unseren Tagen ganz vehement und überdeutlich erleben, eine Folge des sich auflösenden kapitalistischen Gedanken ist – oder aber eine gewollte Änderung der Konstellation, der Gewichtung auf diesem Erdball, durch die, welche in der Lage dazu sind.

Änderung der Strategie?

Offensichtlich ist – wir stecken in einer Art von „Babel“ einer Verwirrung der Sprachlichkeit. Was heute noch tiefschwarz schien, zeigt grüne Schlieren, links und rechts als politische, gesellschaftliche, Positionierungen gibt es nicht mehr, gesund ist nicht mehr gesund. Der Begriff „Krank“ hat 10 000 Abstufungen. Grundrechte sind plötzlich relativ. Alle nur möglichen Richtlinien, (auch Schablonen) die ein gemeinsames Denken und Handeln der Menschen (des Volkes!!) ermöglichten, sind außer Kraft gesetzt.

Fazit

Dies ist ein durchaus epochales Geschehen. Es entspringt der Tatsache, dass eine Fortführung des kapitalistischen Systemgedankens von immerwährendem Wachstum (ohne den die globale kapitalistische Idee eingehen würde, wie eine Primel) in der bisherigen Gewichtung der Interessen auf diesem Erdball, absolut nicht vereinbar ist. Eine derartig gewaltige Umwälzung, wie sie notwendig ist, den gewinnmaximierenden Gedanken aufrecht zu halten, noch zu stärken, ist nur mit einer zutiefst verwirrten Menschheit möglich, die verzweifelt nach jeder Perspektive greift, die ihr in ihrem Unverständnis angeboten wird.

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Entwicklungsgeschichte der Kunststoffe

Cannabis contra Covid – sind Kiffer immun?

Cannabis contra Covid - Sind alle Kiffer immun?

Cannabis wirkt auf das Protein ACE2

Die uralte Heilpflanze Hanf bekommt in Zeiten des Coronavirus eine vollkommen neue, wichtige Rolle. Dass die Wirkstoffe der Pflanze, was die medizinische Wirkung angeht, nahezu universell positiv wirken, war schon mehrere Jahrtausende vor Christus bekannt. So zeigt beispielweise der Wirkstoff CBD antiinflammatorische, anxiolytische, antikonvulsive, neuroprotektive Eigenschaften.

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Cannabis contra Covid

ACE2 ist wichtig für die Regulierung von Entzündungen

Wissenschaftler aus Israel und Kanada, Forscher der Augusta University in Georgia, Dr. Igor Kovalchuck, Professor für Biowissenschaften an der Universität Lethbridge, zusammen mit vielen anderen Wissenschaftlern,stellten in Übereinstimmung fest, dass die Inhaltsstoffe der Hanfpflanze, das Proteien “Angiotensin-konvertierendes Enzym II” oder ACE2, einen Rezeptor, an den das Covid Virus andockt, positiv verändert. ACE2 ist auch für die Regulierung von Entzündungen im Körper zuständig.

Umfrage von großer Bedeutung

Wie wir alle wissen, steht die Pharma Industrie der Heilpflanze Hanf ganz außerordentlich bösartig gegenüber – man lässt sich nicht gerne das Geschäft kaputt machen. Leider werden auch Forschungen, notwendige Studien zur Validierung von Ergebnissen von der Industrie bezahlt. Für Forschungen in eine Richtung, die den Konzernen nicht behagt, bleibt da sehr wenig Spielraum. Die anonyme Umfrage, soll ein Schub in die richtige Richtung sein.

Je mehr Menschen bestätigen, dass Cannabis Konsumenten weniger von dem Virus befallen sind, es leichter abwehren können, desto besser sind die Chancen, dass die Forschung auf diesem Gebiet intensiviert werden. Cannabis könnte die Welt retten!

Drei simple Fragen, welche ein neuer Anfang für uns alle sein könnten!

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Selbst-Euthanasie in Eigenregie?

Euthanasie

Rotten wir uns aus?

Fern von allen Verschwörungstheorien, allen Restriktionen, die uns durch das Regime des Corona Virus aufgezwungen sind, sind wir dabei, den letzten Halt auf dem Stuhl zu verlieren. Den Stuhl auf den wir uns gestellt haben, einen Strick um den Hals, geflochten aus Geld. Der Ast, gewachsen aus Gier, an dem das Seil befestigt ist, zeigt sich ausgesprochen stabil. Wir aber sind, (ein wenig Zeitlupe) bereits im Fallen.

Rotten wir uns aus?

Blind und stumm wie die toten Fische

Vielleicht trifft die Beschreibung eines Kleinkindes, dass die Flasche mit dem Haarfärbemittel der Mutter ausgeschüttet hat und nun hilflos röchelnd in der Lache liegt, die Gase einatmet, die Situation besser? Nein. Wir wissen was wir tun? Keineswegs. Denn, auch wenn seit Jahrzehnten prognostiziert und in unzählbaren Studien dargelegt wird, dass die Natur irreparablen Schaden nimmt, durch die Art und Weise wie wir, gleich einem Parasiten, mit ihr umgehen, dass wir (ein anderes Bild) an dem Ast sägen, auf dem wir sitzen, das monetäre System hält uns blind und stumm.

Abgestumpft im Konsum

Warum? Wie können wir stillhalten, angesichts dieser offensichtlichen Zerstörung dessen, was uns lieb ist? Der Zerstörung der Mutter Erde. Sind wir derartig abgestumpft, in unserem Konsum? Hier treffen wir – semantisch ganz zufällig – den Knackpunkt der Angelegenheit. UNSER Konsum. Und hören Sie mal. Wer ist bitteschön so blöd und protestiert gegen sich selbst? Dann müsste man ja zugeben, dass man ein Ferkel ist.

Sind wir nicht Lebenswert?

Doch Sie haben natürlich vollkommen Recht. Die Sache ist viel zu weit fortgeschritten, als dass wir uns einzeln dafür verantwortlich fühlen könnten. Euthanasie – das meint das Auslöschen von nicht des Lebens werten. Haben wir irgendeine Berechtigung, sind wir des Lebens auf diesem Planeten wert? Dies ist nach wie vor ein vollkommenes System, das seit 4,5 Milliarden in Perfektion funktioniert, sich regeneriert, sich wandelt. Wir, eigentlich funktionierender und geliebter Bestandteil dieses Systems, haben uns zum Bösen gewandelt. Auf der Erdenuhr in Sekunden.

Voll zynischer Hoffnung

Doch auch wenn wir die Erde nahezu zum Kollaps gebracht zu haben – sehen Sie sich die Dimensionen an! Wie oft, in der Karriere der Erde, glauben Sie, wurde sie schon vor ähnlich dimensionierte Aufgaben gestellt? So sind diese Zeilen voll Hoffnung. Für die Erde. Ohne Parasitenbefall. Für ein Wunder, das die Blutsauger am Leib Erde in friedliche, in Symbiose lebende Geschöpfe wandelt.

Sie nicken

Sie lesen diese Zeilen. Nicken vielleicht. Schlimm, schlimm. In Ihrem Hinterkopf aber haben Sie: “Es ist doch eigentlich alles in Ordnung. Mir geht’s gut. Ich bin nicht wirklich betroffen.”
Wir haben vorhin ein wenig über die Zeit philosophiert. Nun, teilen wir die Sekunden der Existenz des menschlichen Bakteriums auf der Erde nochmals in Bruchteile, so können wir das Ende nicht nur absehen, sondern sich abspielen sehen. Jetzt. Wir sind Live dabei.

Sie lassen uns nicht das Ganze schauen

Ein kleines Panorama gefällig? Eine Panoramaaufnahme ist in der Fotografie ein aus vielen Bildern zusammengesetztes Endbild. Leider sitzen wir alle in unserem ganz eigenen Suppentopf, der Rand ist zu hoch und wir haben nicht jeder das geeignete Kletterwerkzeug. Und man möchte auch nicht, dass wir welches haben. So können wir das Bild nur ahnen. Doch was an Informationen da ist, gibt sich wahrhaftig schon schauerlich genug.

Artensterben

Eine Erhebung des WWF ergab einen Rückgang der Bestände an Amphibien, Fischen, Säugetieren, Reptilien und Vögeln um ca. 70 Prozent. Dies wurde gemessen für den Zeitraum von 1970 und 2016. Die Rote Liste zählt weitere 30 Prozent aller noch existierenden Pflanzen- und Tierarten. Ursachen sind ausgesprochen vielschichtig. Es werden genannt die Klimakrise, auch die Wilderei, selbstverständlich eine verachtenswerte Überfischung der Meere, der Zerstörung natürlicher Habitate, des Lebensraumes durch industrialisierte Agragwirtschaft.

Der WWF-Vorstand Eberhard Brandes erklärt:

„Die Klimakrise, Zerstörung von Lebensraum, Überfischung der Meere und Wilderei: Der Mensch verursacht gerade das größte Artensterben seit dem Ende der Dinosaurierzeit“, ist die Erde krank, werden es auch die Menschen.“

Josef Settele, ein deutscher Biologe, Wissenschaftler und Professor am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ und Lepidopterologe in Hagen:

Was die Menschheit seit Beginn des Industriezeitalters der Natur zumutet, führt zu dem Dilemma, das ich die „Triple-Krise“ nenne. Es handelt sich um ein fatales Zusammenspiel aus Klimawandel, Artensterben und Zoonosen, also Infektionskrankheiten, die von Tier zu Mensch (und umgekehrt) übertragen werden und Pandemien auslösen können. Zu den oft tödlichen Krankheiten, die durch Zoonosen entstanden sind, gehören Malaria, Aids, Ebola, MERS und SARS (Covid) und diverse Formen der Grippe”

Und fügt kopfschüttelnd hinzu:

Und glauben Sie mir: Das Coronavirus, das die Krankheit Covid-19 ausgelöst hat, ist harmlos gegen das, was da noch im Dschungel auf uns wartet.”

Das Auftauen der Permafrostböden

Viren und Bakterien in Permafrostböden

Eine ganze Schar von kleinen Bestien aus dem Eis. Das könnte der Titel eines SF-Trash Films aus den 70zigern sein. Die Welt, der Planet weist auf seiner Oberfläche, die einst ja einmal komplett gefroren war, immer noch etliche Stellen auf, an denen der Boden mehr oder weniger komplett durchgefrorene Schichten aufweist. Das ist logischerweise oft in größeren Höhen der Fall, doch können sich Permafrostböden unter günstigen Bedingungen auch auf Höhen von bis zu etwa 1000 Meter erhalten.

Auch Viren aus der Neuzeit

Diese Schichten sind also eine Art Tiefkühlschrank. Hier schlafen bei idealen Konservierungsbedingungen – geringe Temperaturen und nahezu kein Sauerstoff – Millionen von Jahre alte Viren und Bakterien. Doch auch an der Oberfläche lauern Gefahren. So wurde in einem Massengrab die Leiche einer Frau, einer Inuit, die dort im Frostboden lag, als infiziert mit der spanischen Grippe erkannt. Ein aufgetautes Rentier verursachte eine Milzbrandseuche (Antrax) in Sibirien.

Dance with the trees!

81 Prozent der Permafrostböden schmelzen

Der Weltklimarat IPCC misst in den Permafrostregionen über die vergangenen 4 Jahrzehnte Temperaturhöchstwerte. Die Permafrostböden schmelzen – Schicht für Schicht. Die Vorhersage des Instituts: Die oberflächennahen Permafrostböden werden in den nächsten Jahrzehnten um bis zu 81 Prozent reduziert werden. Eine besondere Gefahr sehen die Wissenschaftler in einer Verbindung des Erbgutes von alten und neuen Viren- und Bakterienstämmen.

Methan entweicht in die Atmosphäre

Eine weitere Gefahr, die von den auftauenden Permafrostböden ausgeht, ist das dort gelagerte Methan, das sich als äußerst schädlich für unsere Atmosphäre zeigt, es ist ein starkes Treibhausgas. Es liegt, im Permafrost, auch in Blasen, die sich bilden, gelagert. Die weltweite Schmelze von Gletschern und Permafrostböden erhöht zudem die Temperatur der Ozeane und senkt den Salzgehalt der Meere.

Mikroplastik

Polyethylen, Polypropylen, Polyethylenterephthalat oder Polyamid, das sind die Stoffe die entstehen, wenn das Plastik zerfällt. Mehr als 30 Jahre benötigt beispielsweise aktuell eine durchschnittliche Gesichtsmaske, bevor sie langsam zu Nanopartikelsuppe wird. Jedes Jahr werden etwa 16 Millionen Tonnen neuer Plastikmüll produziert, der Eintrag in die Meere beträgt angeblich 250 Kilogramm pro Sekunde. Durch die Maskenhysterie vervielfacht sich der Eintrag. Der Müll wird von Industrie und Haushalten eingetragen. Das Konsumverhalten der Menschen, bedingt durch den Konsumterror, der Medienmanipulation durch die Industriekonzerne im neokapitalistischen System, die Gier der Maskenhersteller, sind Ursache für den unkontrollierten Giftfluss.“

Mehr Plastik als Plankton in den Ozeanen

Gerade vor etlichen Monaten haben wir eine Grenze überschritten, was das Nanoplastik angeht. Die Konzentration von Plastikpartikeln hat die 50 Prozenthürde überschritten. Es gibt also jetzt mehr kleinste Plastikschwebstoffe im Meereswasser, als es natürliches vorkommendes Plankton, Krill, Kleinstlebewesen etc. geben würde. Plankton, alles was er enthält, mehr oder weniger die Ursuppe allen Lebens, ganz am Beginn jeder Nahrungskette, macht mehr als ein Drittel des Lebens auf unserem Planeten aus.

Nanoplastik ist überall

Mehr noch finden sich diese Mikro- und Nanoplastikpartikel ja nicht nur im Meerwasser. Sie verteilen sich in wunderbarer Ausgewogenheit auf alles, was wir sind. Wir finden Sie in Nahrung, Trinkwasser, die Hälfte des Sandes der Strände weltweit besteht nicht mehr aus Sandkörnern, sondern vielmehr aus winzigen Plastikkügelchen – natürlich ist das Plastik auch im Menschen nachweisbar.

Forschung bestätigt jetzt: Nanoplastik dringt in Zellen ein

Schon lange wissen wir, fanden wir es von der Forschung bestätigt, dass sich Plastikpartikeln im menschlichen und tierischen Fettgewebe ablagern. Gerade fanden Wissenschaftler der deutschen Universität Bayreuth heraus, dass es auch in die Zellen von Säugetieren eingeht. Auf den Oberflächen der Mikro- und Nano Plastikpartikeln reichern sich, nach Studien eines interdisziplinären Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Laforsch (Tierökologie) und Prof. Dr. Holger Kress (Biologische Physik) auch (neben Giftstoffpartikeln, für die die Plastikpartikel Magenten sind) auch Biomoleküle an.

Biomoleküle auf Mikroplastik

Die Forscher wählten für die Studie Mikroplastik-Partikel mit einem Durchmesser von etwa drei Mikrometern. Das ist die Durchschnittsgröße der Mikropartikel, die wir auch überall in der Umwelt finden.
„Spektroskopische Untersuchungen deuten darauf hin, dass es sich bei den Biomolekülen um Kohlenhydrate,Aminosäuren, Nukleinsäuren und Proteine handelt. Wir sprechen hierbei von einer ‚Eco-Corona‘, die sich auf den Mikroplastik-Teilchen in einer natürlichen Umwelt bildet“
sagt Doktorandin Anja Ramsperger M.Sc.

Mit dieser Schicht aus Biomolekülen nun gelangen die Plastikpartikel, ganz richtig beschrieben als „Trojanisches Pferd“ in die Zellen ein.

Die Fluoreszenz-Markierung der Aktinfilamente hat es uns ermöglicht, genau zu erkennen, welche Partikel von den Zellen aufgenommen wurden. Aufgrund spektroskopischer Verfahren konnten wir sicher sein, dass es sich bei diesen Teilchen tatsächlich um Mikroplastik – genauer gesagt: um Polystyrol-Partikel – handelte und nicht etwa um zufällige Verunreinigungen“,

so Prof. Dr. Holger Kress. Er ist Professor für Biologische Physik an der Universität Bayreuth.

Zerstörung des planetaren Ökosystems

Alles gehört zusammen

Durch großflächige Abholzung von Regenwäldern, der Zerstörung natürlicher Habitate durch industrialisierte Agrarmethodik wird nicht nur das Artenstreben angeschoben und zu neuen Gipfeln getrieben. Das eng in all seinen Spielarten verknüpfte, vollkommen zusammenhängende Ökosystem des Globus ist an seine Grenzen gelangt. In 150 Jahren hat es das menschliche Genie geschafft, die Erde grundsätzlich zu veröden.

Das Anthropozän

Stolz (ist es wahrhaftig Stolz?) nennen die Gelehrten dies das Anthropozän. Was ist dieses Zeitalter? Grob gesehen heißt es Verlust von Biodiversität, drastische Dezimierung von Stickstoff und Phosphor, Knappheit von Süßwasser, eine heftige Überkonzentration des atmosphärischen Kohlendioxids, eine defekte Ozonschicht, die Versauerung des Ozeans. Schon 2009 formulierten Johan Röckström und sein Team „Planetare Grenzen“. Die wurden noch einmal überarbeitet von 2015 von den Mitgliedern des Stockholm Resilience Centre unter Will Steffens.


Neun planetare Grenzen

1. Klimawandel
2. Veränderung der Biosphärenintegrität (Verlust der Artenvielfalt und Aussterben der Arten)
3. Stratosphärischer Ozonabbau
4. Ozeansäurebildung
5. Biogeochemische Strömungen (Phosphor- und Stickstoffkreisläufe)
6. Änderung der Landnutzung (z. B. Entwaldung)
7. Frischwassernutzung
8. Atmosphärische Aerosolzusammensetzung (mikroskopische Partikel in der Atmosphäre, die Einfluss auf das Klima und lebende Organismen ausüben)
9. Einführung neuer Gebilde (z. B. organische Schadstoffe, radioaktive Stoffe, Nanomaterialien und Mikrokunststoffe).

Das Überschreiten einer Grenze steigert das Risiko, dass menschliche Aktivitäten das Erdsystem unachtsam in ein signifikant weniger gastfreundliches Stadium treiben könnten. Dies wäre seinerseits der Bemühungen, Armut zu verringern, hinderlich und würde ebenso in einen Rückgang menschlichen Wohlbefindens in vielen Ländern der Welt – inkl. der wohlhabenden Länder – münden“

postuliert Professor Will Steffen. Der Wissenschaftler spricht weiter von einer „irreversiblen und plötzlichen Umweltveränderung“, davon, dass deren Konsequenzen für die Menschheit furchtbar seien: So schätzt man, dass bis zum Jahre 2050 mehr als eine halbe Milliarde Menschen Knappheit an Wasser erfahren werden. Ein gigantisches Konfliktpotential.

Giftige Chemie in Agrarwirtschaft und Alltag

Pestizide – die Reichmacher

Pestizide, wie wir Sie gehäuft in der Nahrungskette, in unserer unmittelbaren Umwelt finden, sind aufgrund ihrer sehr gemächlichen, in der Zeit quasi versetzten Wirkung von allergrößter Gefahr. So ist in vielen Studien bewiesen, dass sie zur Entstehung von Krebs beitragen, sie lösen heftige Allergien aus, schaden dem Immunsystem beträchtlich, sind in der Lage, die Zellteilung negativ zu beeinträchtigen, verändern das Erbgut.

Hormonelle Gifte

Hier kommen auch die hormonellen Giftstoffe erschwerend zur Performance. Bisphenole, Weichmacher, die uns überall im täglichen Leben umgeben. In einer Auflistung der Europäischen Union finden sich 50 Wirkstoffe, die nachweislich absolut negativen Einfluss auf das Hormonsystem des Menschen haben, bei Männern die Spermienanzahl drastisch reduzieren, die Qualität des Spermienmaterials furchterregend verschlechtern.

Gefahr für Ungeborenes

Das amerikanische „National Institute of Environmental Health Sciences“ untersuchte den Urin von Männern, stellte eine besorgniserregend hohe Konzentration von Metolachlor, Alachlor sowie Diazinon2 und 4-D Atrazin fest. Gerade für Ungeborene ist das extrem gefährlich. Denn bei der Entwicklung des Lebens wird mit so geringen Konzertrationen an Hormonen gearbeitet, dass jede kleinste Störung Fehler – z. B. bei der Festlegung des Geschlechts, generieren kann. Für diese „modernen“ Pestizide gibt es keine Langzeitstudien.

Pestizide wohin man sieht

Die Gefahren durch Chemikalien – die nicht mehr nur Gefahr darstellen, denen wir täglich ausgesetzt sind – ziehen sich durch unseren Alltag. Da sind die Pestizide im Bereich des Wohnens, ob Möbel oder Bezüge, Textilien ganz generell. So wirken z.B. die im Urin von schwangeren Frauen nachgewiesenen Pyrethroide und Chlorpyrifos negativ auf das Nervensystem von Föten. Vielerlei chemische Rückstände aus der Produktion finden sich in fabrikneuer Wäsche, dringen auch über die Haut in den Körper. Immer häufiger finden sich in den letzten Monaten Lebensmittelrückrufe in den Schlagzeilen. Auch hier sind zumeist Pestizide die Ursache.

Verbotene Gifte in Entwicklungsländern

Dass in der modernen Landwirtschaft Pestizide nahezu unerlässlich und – äußerst gewinnbringend sind – darüber brauchen wir nicht zu referieren. Der Schaden, der dadurch angerichtet wird, spiegelt sich in den oben genannten Beispielen wieder. Gerade in Entwicklungsländern, wo hier längst verbotene Insektizide und Gifte noch erlaubt sind, die Benutzer ungebildet, hat das katastrophale Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit.

Giftmüll in unübersehbaren Mengen

Schließlich häuft sich, ebenso wie Plastikmüll, auch Giftmüll an. Wesentlich mehr als eine halbe Milliarde an Tonnen hochgiftiger Konzentrate wartet auf Entsorgung – und das ist nur die Spitze eine unbekannt großen Eisberges. So warten auf dem Planeten Permethrin, viele synthetische Pyrethroide, Cyfluthrin, Allethrin, Bromophos, Carbamate, Carbaryl, Malathion, Propoxur, Carbofuran, Unmengen an Chlorkohlenwasserstoffen, Lindan, DDT, Parathion, viele Phosphorsäureester. Dieldrin, Heptachlor, Simazin, TPT (Tri-Phenyl-Zinn), Brestan, Vinclozolin, Phenoxyessigsäuren, z.B. 2,4-D und 2,4,5-TMCPA sowie Mecoprop und Paraquat. Um nur einmal die wichtigsten von ihnen zu nennen.

Fracking

Fracking, das Aufblähen der Erdschichten mit Chemikalien, um gebundene Öle zu lösen – wohl das mit perfideste Verfahren, Mutter Erde zu schänden. Hier scheint die Gier, der unbedingte Wille, koste es was es wolle, monetären oder wie auch immer gearteten Reichtum zu ergattern, besonders heftig durch. So zum Beispiel der Einsatz von

Tetramethylammoniumchlorid, ein Stoff der nach dem Sicherheitsdatenblatt nicht in die Umwelt gelangen darf. 19.000 Tonnen bei jedem Frackingvorgang.

Octylphenol ein Phenolharz. Stark Wassertoxisch, persistent.

Biozide aus der Gruppe der Isothiazolinone sie zählen zur höchstmöglichen Wassergefährdungsklasse, sind somit extrem wassergefährdend.

Ein Bruchstück des Ganzen

So haben wir nun, aus der Vielzahl der Puzzlestücken, die wiederum fragmentiert sind, etliche herausgegriffen, die gerade besonders opportun wirken. Wir können nicht näher eingehen auf die Abholzung des Regenwaldes in Brasilien, das Vogelsterben in Europa, das Bienensterben, das Insektensterben, die zusätzliche Belastung der Meere durch Plastikmasken oder die zunehmende Ausbreitung von Wüsten, das Wasserproblem.

Fazit

Fazit ist, dass es kein Fazit geben darf. Wir dürfen nicht länger still halten. Wir dürfen weder unsere Augen noch Ohren schließen, müssen es herausrufen, deutlich. Die Finger dürfen nicht mehr still stehen, über den Tastaturen, die Straßen müssen gefüllt sein mit Menschen, die für ein Miteinander von Mensch und Mutter Erde stehen, nicht dem Parasitentum verfallen sind. Steht endlich auf! Denkt nach! Hört! Informiert euch!

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Sind wir alle pädophil?

Alle pädophil?

Moment mal!

Ein Afroamerikaner wird von Cops in den USA zu Tode gebracht – und ein empörter Aufschrei geht durch die Gesellschaft. Mörder, jeder, der einem anderen körperlichen Schaden antut, werden gnadenlos verfolgt, eingesperrt. Tausende von Gesetzen zum Schutz der Person, dem Schutz der Mitglieder der Gesellschaft, werden von unzähligen Ordnungshütern, mit „aller gebotenen Strenge“ umgesetzt und penibel kontrolliert.

Im Universum

Schön ist gut

In seinem persönlichen Umfeld tut der Mensch alles, um es ordentlich zu halten, er möchte in einer schönen Wohnung leben, sich mit schönen Menschen umgeben. Wird ein menschliches Wesen krank, wird die Gesellschaft alles dafür tun, ihn wieder zu gesunden. Auch wenn es dabei nur darum geht, seine Arbeitskraft zu erhalten. Ein Großteil der Staatshaushalte wird in das Gesundheitssystem investiert. Der eigene Körper ist der Tempel, der sorgsam gepflegt wird.

Liebe zu den Eltern

Der Mord oder die Vergewaltigung, der Missbrauch, die Folter, von Mutter oder Vater, engen Verwandten, Kindern, lässt uns entsetzt die Hände vor das Gesicht schlagen. Für diese besondere Art der Straftat unter Blutsverwandten gibt es sogar eine eigene gesetzliche Regelung. In der Bibel, in vielen, den meisten Religionen, wird die Liebe zu Mutter und Vater ganz oben angestellt.

Perfide Foltermethoden

Entsetzt verurteilt die menschliche Spezies grausame Arten des Todes, wie langsames Ersticken, stückchenweises Amputieren von Gliedmaßen, das Bohren in den Eingeweiden, die Vergiftung mit langsam wirkenden Toxinen, dem Aussetzen großer Hitze, der Entfernung großer Teile der Haut – und noch wesentlich perfidere Foltermethoden, deren Beschreibung den Rahmen sprengen würde. So etwas darf es in einer modernen Gesellschaft nicht geben. Unmenschlich.

Was aber ist Tatsache? Wir missbrauchen das Sternenkind Erde jeden Tag auf das gräulichste, eine Massenvergewaltigung, die ihresgleichen sucht. All das, was wir in unserer Gesellschaft so verdammenswert finden, tun wir dem jungen Planeten an, ohne darüber auch nur nachzudenken, in tiefster Art und Weise brutal, rücksichtlos, ohne jede Ethik, ohne Werte, ohne Moral, die doch so hoch gepriesen wird.

Wir sind die Pädophilen

Je nun – liebe Freunde – wir sind die Henker. Wir sind die Folterknechte. Wir sind die Pädophilen, die das Kind des Universums missbrauchen. Jede Minute, jede Sekunde eines Tages. Und unser Opfer ist der Planet Erde. Unsere Mutter. Wir vergewaltigen sie, wir ersticken sie, wir bohren in ihren Eingeweiden und vergiften sie. Wir enthäuten sie und zerren an ihren Gedärmen. Wir nehmen ihr das Augenlicht und reißen ihr jedes Haar einzeln heraus. Wir verbrennen sie und fügen ihrer Haut tiefste Wunden zu.

Im letzten Stadium

Einige Wissenschaftler betrachteten sich zufällig ein Bild der Erde mit humanoiden Einflüssen und das der Topographie eines mit Metastasen übersäten Krebspatienten im letzten Stadium – und stellten eine geradezu entsetzliche Simultanität fest. Ein Mensch, der lediglich 15 Prozent seiner Hautoberfläche verliert, beginnt bereits in Lebensgefahr zu schweben. Wir enthäuten die Erde seit Beginn der Industrialisierung, reiben die offene Verletzung mit Pestiziden ein.

Kontemplative Ruhe

Der Planet schweigt – Mutter Erde ist in kontemplativer Ruhe. Denn sie ist sich selbst bewusst. Ewig und aus dem Atem der Schöpfung erschaffen. Der Mensch, ein giftiger Hauch nur, den ihr Sein nicht nur hinnimmt, sondern einfach auflöst – dadurch dass sie das ist, was sie ist. Ein von Gott, von der universellen Schöpfung erschaffenes, lebendiges Wesen. Dem natürliche Verteidigungsmechanismen gegeben sind.

Material Arts

Und genauso so ist es. Verletzt man gewisse Pflanzen so, dass z. B. die Oberfläche durchbrochen wird, setzen diese Pflanzen Toxine ein, um sich zu wehren. Was meinen Sie, hat ein solch gewaltiger Schöpfungskomplex wie die Erde, an Selbstverteidigungsmaßnahmen gegen ein lästiges Bakterium zur Verfügung? Und sehen Sie sich gedanklich den Amazonas Urwald an, erinnern Sie die Schmelze des Permafrosteises überall auf der Welt.

Hilferuf des Planeten

Zwei sichtbare Mechanismen

Das sind nur zwei Szenarien, Mechanismen, denen wir uns gerade in aller Deutlichkeit gegenüber sehen. (sollten) Das eine Selbstverteidigungssystem ist also im Amazonas Regenwald installiert – ein Ort, der immer schon voll von wunderbarem Leben existierte. Durch die Vernichtung des Regenwaldes und damit der Zerstörung der Habitate, des Lebensraumes dieser vielfältigen Natur, mutieren, mit veränderten Umwelteinflüssen, die Waffen des Planeten. Viren, Bakterien, wie sie nur zuvor ein Mensch gesehen hat. Eine äußerst wirksame Waffe gegen diesen Parasiten, den sich die Erde da eingefangen hat.

Permafrostböden tauen auf

Das zweite Verteidigungssystem bevorzugt die kalten Gebiete. Weniger bekannt, dieses Phänomen, doch die Wissenschaftler rufen schon sehr lange hilflos in den Wind der Gesellschaft. Es geht um die Permafrostböden, die weltweit auftauen. Und mit ihnen das Arsenal an biologischen Waffen, mit denen die Erde sich gegen den Menschen verteidigt. Viren, Bakterien, Keime. Seuchen. Krankheiten. Tiefgefroren bis jetzt. Doch der menschgemachte Klimawandel erweckt sie zu munterem Leben.

Kampfkunst in Vollendung

Rufen Sie sich eines in Erinnerung. Die Großmeisterin der Kampfkunst hat mehr als 4,5 Milliarden Jahre Zeit gehabt, ihre Selbstverteidigungskünste zur Vollendung zu bringen. Sie wischt uns mit einem Zucken der Augenbrauen mit gebrochenen Knochen in die nächste Ecke – wenn es denn eine gibt. Und vom reinen, klaren Bewusstsein der Erde, das zwar ebenso jedem von uns mitgegeben ist, wir es aber mit Füßen treten, beginnen wir erst gar nicht zu sprechen.

Fazit

Das Leben der Menschen auf dem Mutterplaneten Erde könnte ein wundervoller Traum der Liebe sein, des Verständnisses, der Akzeptanz, der Freiheit, der Natur, des Einklangs. Das ist es, was dieser Traum sein sollte. Doch die menschliche Rasse lebt einen furchtbaren Albtraum, in dem sie das Kind Erde vergewaltigt, ein Alptraum, der mit grausamen, langsamen, selbstverschuldetem Tod endet. Einen Albdruck der Raserei, der Gier, der Vernichtung, des Mordes und der Zerstörung. Mutter Erde übersieht solches Geschmeiß, es rührt sie nicht an, sie ist erhaben. Doch ihr Körper wehrt sich.

Charlie Chaplin

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Corona ist harmlos … der wirklich tödliche Virus erwacht im Dschungel

Kein Vogelgezwitscher mehr im Frühling?

Artensterben

Die Vögel verschwinden?

Es ist der Winter eingebrochen, in den meisten Teilen Europas. Still, ist es, in der Natur. Ein Zustand, an den wir uns schon einmal gewöhnen können. Je nach dem, in welchem Teil unseres Kontinents Sie daheim sind, kann das schon zum nächsten Erwachen der Natur zur schrecklich-betörenden Wahrheit werden. Nicht nur in der Stadt, sondern vielmehr gerade auf dem Land, wo Pflanzenanbau in Monokultur betrieben wird.

Stille auch im Frühling …

Die Jungvögel verhungern?

Alleine aufgrund der räumlichen Inanspruchnahme von Habitaten, aufgrund der industriellen Nutzung riesiger Agrarflächen in Monokultur, den so fehlenden Biotopen, dem verlorenen Lebensraum, stirbt nicht nur die Insektenwelt. Die Notwendigkeit des Pestizideinsatzes in der angewandten Agrarmethodik ist ein weiteres, nicht akzeptables Teil des Bildes. Es ist einfach: Die Insekten werden durch die ausgebrachten Gifte abgetötet – die Vogelwelt findet nicht mehr ausreichend Nahrung, um ihre Arten überleben zu lassen.

Habitatverschiebung und Verschwinden des Lebensraumes

Wie in einem anderen Artikel bereits beschrieben, bewirkt die Verschiebung, beziehungsweise die Auslöschung der natürlichen Lebensräume von Lebewesen, eine Zunahme von infektiösen Krankheiten in deren Populationen, die sich zunehmend leichter als auch auf den Menschen übertragbar zeigen. Ein solches Gefährdungspotential, ganz aktuell, offenbarte sich im Frühling 2018 mit dem Bakterium Suttonella ornithocola, das in Nordrhein-Westfalen festgestellt wurde. Das Virus sorgte vor Jahren in England durch Lungenentzündung und Erkrankung des Darmes der Tiere für ein ausgesprochen massives Meisensterben.

Auch andere Erreger?

Auch ein Erreger mit so exotisch klingende Namen wie Usutu Virus und ebenso die Vogelgrippe in einer Variante, sind Grund für das Aussterben etlicher Vogelarten. Der Usutu Virus breitet sich beschleunigt auch in Deutschland aus. Wieder stoßen wir hier auf das Problem, das Herr Professor Stettele so anschaulich zu vermitteln versucht. Massentierhaltung, Habitatverdrängung, steigende Infektiösität. Übertragung auch auf den Menschen.

Mystery of jungle dissappears
Mystery of jungle dissappears

Sind das Einzelfälle?

Nach einer Feststellung des „European Bird Census Council“ im holländischen Nimwegen, von 2016, sind viele Hundert Millionen von Vögeln einfach verschwunden. Auch solche Arten, die man früher in gehäuften Mengen gesehen und lärmen gehört hat. Allerweltsarten wie Feldlerche, Braunkehlchen, Star und Goldammer, Rebhühner und Schnepfen, Kiebitze – alle nahezu ausgestorben, nur noch in winzigen Restbeständen eine Rarität. Dies sind Feldvögel, die Biotope benötigen, Wildwuchs brauchen, ungenützte Zonen. Nichts, was die Monokultur bieten würde.

  • Kiebitz -93%
  • Rebhuhn -91%
  • Turteltaube -89%
  • Alpenstrandläufer -84%
  • Bekassine -82%
  • Steinschmätzer -80%
  • Brachpieper -79%
  • Wiesenpieper -79%
  • Uferschnepfe -78%
  • Feldschwirl -75%

Die Agrargift-Industrie schweigt und lässt schweigen

Bis zu unglaublichen ACHTZIG PROZENT hat der Insektenbestand in Europa abgenommen. Die Vogelwelt lebt von Insekten. Und ebenfalls 80 Prozent der Vögel ernährt sich von tierischer Nahrung, viele ausschließlich von Insekten, sie ziehen ihre Jungen mit ihnen auf. Ist das nicht möglich, bricht ein unsagbar wertvoller Teil der Nahrungskette, einer Ereigniskette weg. Und das wirkt sich auf die Ganzheit der Nahrungskette aus – auch auf das, was wir an Nahrung zu uns nehmen.

Der Bund Naturschutz Deutschland

Klimawandel und Artenverluste?

In den 540 Millionen Jahren der Erdgeschichte gab es fünf wirklich große Artensterben. Das beweisen Funde von Fossilien. Wir haben das nie dagewesen gigantische sechste Artensterben selbst fabriziert, mit der Gier des Kapitalismus. Kurzfristig gesehen, so postuliert Rodolfo Dirzo von der Stanford University in der Zeitschrift “Science”, sei seit dem 14.Jahrhundert der Bestand der auf der Erde lebenden Wirbeltiere um ein Viertel geschrumpft, 340 Arten sind komplett ausgestorben. Einem Bericht der Vereinten Nationen zufolge, äußerst sich das globale Artensterben im Aussterben von mehr als 130 Tier- und Pflanzenarten täglich.

The bees are you!
The bees are you!

Fazit

Während Wissenschaftler reihum bereits resignieren, weil ihre verzweifelten Aufrufe, ihre Erklärungen, Statistiken und Studien, ihre Bulletins, Veröffentlichungen und die vielen offenen Briefe an die Staats- und Industriegewalten ungehört begraben werden, reibt sich die profitgierige Pharmaindustrie, reiben sich all die Großkonzerne der Chemie die feisten Hände. Sehen lächelnd, ob der sich füllenden Konten, vielleicht gerade mal mit einem nachdenklichen Stirnrunzeln, beim Niedergang des Menschen und der Natur zu.

Plastikmaskenverbot
Plastikmaskenverbot

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