Eine Antwort auf „Nanopartikel in Einwegmasken trotz modernster Herstellungsmethoden?“

  1. Es gibt sehr vieles was derzeit auch bzgl. dieser Thematik unklar ist. Dabei muss es sich aber nicht um böse Absicht handeln; eher um zu wenig Wissen, oder zu wenig Denken in Zusammenhängen. Ein Virus, das zum ersten mal auftaucht, kann von Wissenschaft und Politik über- oder unterschätzt werden. Das betrifft dann auch die Vorsichtsmaßnahmen, die nicht in ihrer Gänze, den Schwachstellen und Nebenwirkungen durchschaut werden können. Ein durchaus typisch menschliches Verhalten, wesentlich für unsre Zivilisation und Kultur, dass Menschen hinterfragen, unabhängig ob nun Wissenschaftler oder nicht, sich eigne Meinungen bilden. Andrerseits gehört zur Aufrechterhaltung von Struktur und gesellschaftlichen Leben auch eine gewisse Ordnung; Anordnungen sollten, wenn sie nicht in persönliche und demokratische Grundrechte eingreifen, auch eingehalten werden; denn wenn sich jeder von 80 Mio Menschen allein in D seine eignen Rechte schafft – unabhängig von Reife und Klugheit des Individuums, desto weniger wird Gesellschaft funktionieren.; desto eher werden sich auch religiöse Attentäter im Recht fühlen, die andre aufgrund von Karikaturen um einen Kopf kürzer machen. Das hat zwar nur indirekt mit Deinem beschriebenen Thema #noplastik zu tun; zeigt aber Komplexität und schmalen Grad, den wir bei diesen Diskussionen beachten sollten. Einerseits sehe ich die Maßnahmen im Allgemeinen für sinnvoll, denn die politisch Verantwortlichen sollten im Zweifel die Sicherheit seiner Bürger achten. Für eine Bereitschaft entsprechender Diskussionen fehlt mir allerdings auch ein Stück weit die Weisheit und Offenheit. Problematisch ist auch, wenn das eine Thema derart dominant wird, dass es alle anderen einschl. Klimawandel, Plastik, … in den HIntergrund drängt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert